SPD-Fraktion Darmstadt-Dieburg
 

Stellungnahme zum zweiten Verkehrsgipfel von Stadt und Landkreis

Presse

Am vergangenen Freitag (29.) fand der zweite Verkehrsgipfel der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg statt. Neben den Spitzen aus Landkreis und Stadt, dem RMV, HessenMobil und dem ADFC nahmen auch die beiden SPD-Kreistagsabgeordneten Bürgermeisterin Christel Sprößler (in ihrer Funktion als Vorsitzende der Bürgermeisterkreisversammlung) und Alexander Ludwig (in seiner Funktion als Vorsitzender der DADINA-Verbandsversammlung) an dem Verkehrsgipfel teil.

Eines der Hauptthemen war der Radverkehr. So soll der Radwegeausbau zwischen Stadt und Landkreis zukünftig noch stärker vorangetrieben werden. Dies gilt besonders für das direkte Umland der Stadt Darmstadt, da hier das Fahrrad oft als echte Alternative zum Auto genutzt wird, um beispielsweise an den Arbeitsplatz zu kommen.

Nachdem heute die Ergebnisse des Gipfels durch die DADINA vorgestellt wurden, betont Christel Sprößler: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass die stadtnahen Kommunen noch besser für den Radverkehr angebunden werden sollen, denn nur so kann die Nutzung des motorisierten Individualverkehrs in unserem Ballungsraum weiter verringert werden. Gleichzeitig muss unbedingt darauf geachtet werden, dass es eine für alle Verkehrsteilnehmer abgestimmte Strategie zu entwickeln gilt, denn es darf in der Verkehrspolitik keine Verlierer geben. Menschen, die auf die Nutzung ihres Fahrzeugs angewiesen sind, müssen dies auch zukünftig tun können, ohne dabei durch die Verkehrswende übermäßig benachteiligt zu werden“. 

Ein weiterer Themenkomplex des Verkehrsgipfels war der Ausbau von Bike+Ride-Anlagen, die Errichtung von mehreren E-Bike+Ride-Anlagen an Bahnhöfen als Modellprojekte sowie die Einführungen von Mobilitätsstationen, an denen verschiedene Verkehrsmittel intelligent verknüpft werden. „Aus eigener Erfahrung als Nutzer unterschiedlicher Verkehrsmittel kann ich sagen, dass die Bedeutung des Ausbaus und die Weiterentwicklung von Bike+Ride-Anlagen zukünftig stetig zunehmen wird. Immer mehr Menschen fahren mit dem Fahrrad zum Bahnhof oder der Bushaltestelle und von dort weiter zu ihrem Arbeitsplatz. Die Gewissheit, dass das eigene E-Bike während des Arbeitstages sicher aufbewahrt und am Ende vollgeladen ist, wird Vielen die Entscheidung noch erleichtern“, so Alexander Ludwig zu den Planungen der DADINA.

„Der Verkehrsgipfel ist ein hervorragendes Instrument, um die Kommunikation zwischen der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg nachhaltig zu verbessern. Das haben die beiden bereits stattgefundenen Gipfel eindrucksvoll gezeigt. Eine echte Verkehrswende kann nur gemeinsam gelingen, denn Staus und Umweltbelastungen machen nicht an den Grenzen von Gebietskörperschaften Halt. Daher sind bereits weitere Treffen in der Planung. Aber solche Gipfelgespräche müssen sich immer an den Ergebnissen messen lassen, daher ist es für uns besonders wichtig, dass jetzt nach den Worten auch Taten folgen“, so Sprößler abschließend.